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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Mit 1. Februar 2015 sind in Niederösterreich für die Umsetzung von Bauvorhaben neue gesetzliche Grundlagen in Kraft getreten:

  • NÖ Raumordnungsgesetz
  • NÖ Bauordnung
  • NÖ Bautechnikverordnung
  • OIB-Richtlinien 1-6 NÖ

Bitte beachten Sie, dass Ihre Einreichunterlagen (Einreichplan, Baubeschreibung, Energieausweis, Aufstellungen und Berechnungen, etc.) bereits nach den neuen Grundlagen erstellt werden und dass auch alle erforderlichen Beilagen die entsprechenen Informationen und Inhalte aufweisen.

Im Rechtsinformationssystem (RIS) können Sie in die neuen Landesgesetze Einsicht nehmen.

Als Bauwerber/Antragsteller drucken Sie sich bitte die notwendigen Formulare aus und füllen Sie diese vollständig aus. Alle erforderlichen Unterlagen (Antrag und Beilagen) geben Sie dann im Original am Gemeindeamt ab.

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten der Bausprechtage durch Baumeister Ing. Philipp Wieser.

TERMINE BAUSPRECHTAGE 2016

am Gemeindeamt Schwarzau im Gebirge von 10.00 Uhr - 11.00 Uhr

05. Februar, 01. April, 03. Juni, 05. August, 07. Oktober, 02. Dezember

Anzeigepflichtige Bauvorhaben - BAUANZEIGEN

Auch für "kleinere Bauvorhaben" gilt eine vorherige Meldung (Bauanzeige) an die Baubehörde. Wenn innerhalb von 8 Wochen keine Untersagung seitens der Baubehörde erfolgt, dann darf seitens des Anzeigenpflichtigen das Vorhaben ausführen. Das Recht zur Ausführung eines anzeigepflichtigen Vorhabens erlischt, wenn mit seiner Ausführung nicht binnen 2 Jahren ab der Übermittlung der Bauanzeige begonnen ist (Baubeginnsanzeige).

In §15 NÖ Bauordnung 2014 sind alle anzeigepflichtigen Vorhaben aufgelistet.

 

Folgende Vorhaben sind der Baubehörde mindestens 8 Wochen vor Beginn schriftlich anzuzeigen:

  • die Aufstellung von eigenständigen Bauwerken (Gerätehütten, Gewächshäusern, etc.) mit einer überbauten Fläche von jeweils nicht mehr als 10m2 und einer Höhe von nicht mehr als 3m auf Grundstücken im Bauland;
  • die Änderung des Verwendungszweckes von Bauwerken oder deren Teile ohne bewilligungsbedürftige bauliche Abänderung, wenn hierdurch Festlegungen im Flächenwidmungsplan, der Stellplatzbedarf für Kraftfahrzeuge oder für Fahrräder, der Brandschutz, die Belichtung, die Trockenheit, der Schallschutz oder der Wärmeschutz betroffen werden könnten;
  • die Abänderung oder ersatzlose Auflassung von Pflichtstellplätzen (§63 und §65);
  • die Aufstellung von Wärmeerzeugern (Heizkesseln) mit einer Nennwärmeleistung von nicht mehr als 400 kW für Zentralheizungsanlagen einschließlich einer allfälligen automatischen Brennstoffbeschickung;
  • die Aufstellung von Maschinen oder Geräten in baulicher Verbindung mit Bauwerken, die nicht gewerbliche Betriebsanlagen sind, wenn die Standsicherheit tragender Bauteile, der Brandschutz oder Rechte nach § 6 verletzt werden könnten;
  • der Abbruch von Gebäuden in Schutzzonen (§27 Abs. 2 Z 1 des NÖ Raumordnungsgesetzes 1976, LGBl. 8000),  soweit sie nicht unter § 14 Z 8 fallen;
  • die Anbringugn von Wärmeschutzverkleidungen an Gebäuden;
  • die nachträgliche Konditionierung von Räumen in bestehenden Gebäuden ohne bewilligungsbedürftige bauliche Abänderung (z.B. Beheizung bisher unbeheizter oder nur geringfügig temperierter Räume);
  • die Ableitung oder Versickerung von Niederschlagswässern ohne bauliche Anlagen in Ortsbereichen;
  • die Aufstellung von Telefonzellen, transprotablen Wählämtern und begehbaren Folientunnels für gärtnerische Zwecke;
  • die Aufstellung von thermischen Solaranlagen oder deren Anbringung an Bauwerken sowie in Schutzzonen die Anbringung von TV-Satellitenantennen an von öffentlichen Verkehrsflächen einsehbaren Fassaden und Dächern von Gebäuden;
  • die Herstellung von Hauskanälen;
  • die Errichtung von Senk- und anderen Sammelgruben für Schmutzwässer (§ 45 Abs. 5) bis zu einem Rauminhalt von 60m3;
  • die Lagerung brennbarer Flüssligkeiten ab einem Ausmaß von insgesamt 500 Liter außerhalb gewerblicher Betriebsanlagen;
  • die regelmäßige Verwendung eines Grundstückes oder -teils im Bauland als Stellplatz für Fahrzeuge oder einen Anhänger;
  • die Verwendung eines Grundstücks als Lagerplatz für Material aller Art, ausgenommen Abfälle gemäß Anhang 1 des NÖ Abfallwirtschaftsgesetzes 1992, LGBl. 8240, über einen Zeitraum von mehr als 2 Monaten;
  • Einfriedungen, die baulichen Anlagen sind oder die gegen öffentliche Verkehrsflächen gerichtet werden;
  • die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie (z.B. Photovoltaikanlagen), die keiner elektrizitätsrechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen;
  • die Errichtung überdachter und höchstens an einer Seite abgeschlossener baulicher Anlagen (z.B. Carports) mit einer überbauten Fläche von nicht mehr als 50m2, sofern die nachweisliche Zustimmung jener Nachbarn, die durch dieses Bauvorhaben in ihren subjektiv-öffentlichen Rechten beeinträchtigt werden könnten, vorliegt;
  • die Errichtung von Tragkonstruktionen für Funkanlagen;
  • die Errichtung baulicher Anlagen, die zur mit der Errichtung von Gasanlagen (§2 Z 2 des NÖ Gassicherheitsgesetzes 2002, LGBl. 8280) verbundenen Gefahrenabwehr notwendig sind;
  • Maßnahmen zur kontrollierten Wohnraumlüftung in Wohngebäuden mit mehr als 2 Wohnungen; ausgenommen davon sind Einzelanlagen, bei den die Lüftungsleitungen von der jeweiligen Nutzungseinheit unmittelbar ins Freie geführt werden;
  • die Herstellung von Grundstückszufahrten;

Zusätzliche Beilagen gemäß § 15 Abs. 3 NÖ Bauordnung 2014

  • Energieausweis bei Wärmeschutzverkleidungen
  • Nachweis über den möglichen Einsatz hocheffizienter alternativer Energiesysteme bei: Wärmeschutzverkleidungen, Größere Renovierungen (nachträgliche Konditionierung von Räumen)
  • Prüfbericht (Typenüberprüfung) bei: Heizkessel
  • Zustimmung der Grundeigentümer/Miteigentümer bei: Einfriedung, Carport
  • Teilungsplan - wenn Straßengrund abzutreten ist - bei: Einfriedung, Carport
  • Zustimmung der Hausverwaltung bei: Errichtung Loggia-Verbau, Errichtung SAT-Anlage

Fertigstellung gemäß § 15 Abs. 8 NÖ Bauordnung 2014

Nach der Fertigstellung folgender Vorhaben sind der Baubehörde vorzulegen:

  • bei Anlagen nach Abs. 1 Z 4 eine Bescheinigung über die fachgerechte Aufstellung, die sich bei Heizkesseln mit automatischer Beschickung mit festen Brennstoffen auf die gesamte Anlage (samt Brennstofftransporteinrichtung) zu erstrecken hatt, sowie ein Befund über die Eignung der Abgasführung für den angeschlossenen Heizkessel;
  • bei einer Anlage nach Abs. 1 Z 13 ein Dichtheitsbefund
  • bei einer Anlage nach Abs. 1 Z 18 ein Elektroprüfbericht

Diese Bescheinigungen, Befunde und Prüfberichte sind von befugten Fachleuten (§25 Abs. 1) auszustellen.

Zusätzliche Unterlagen CARPORT

Statische Schneelasten, Vorbemessung: Windlasten, Lastabtragungen, Dimensionierung tragender Bauteile, Nachweise für Verbindungen und Befestigungen, Fundamente

 

 

Bewilligungspflichtige Bauvorhaben BAUEINREICHUNG

Für bewilligungspflichtige Vorhaben benötigen Sie komplette Einreichunterlagen (Pläne, Beschreibung, Berechnungen, etc.) von befugten Planverfasser (Architekt, Baumeister).

Ein Bewilligungsverfahren dauert ca. 8-10 Wochen.

Nachstehende Bauvorhaben bedürfen einer Baubewilligung:

  • Neu- und Zubauten von Gebäuden
  • die Errichtung von baulichen Anlagen;
  • die Abänderung von Bauwerken, wenn die Standsicherheit tragender Bauteile, der Brandschutz, die Belichtung oder Belüftung von Aufenthaltsräumen, die Trinkwasserversorgung oder Abwasserbeseitigung beeinträchtigt oder Rechte nach §6 verletzt werden könnten oder ein Widerspruch zum Ortsbild (§56) entstehen könnte;
  • die Aufstellung von Feuerungsunterlagen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 400 kW und von Blockheizkraftwerken, die keiner elektrizitätsrechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen;
  • die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten ab einem Ausmaß von insgesamt 1000 Liter außerhalb gewerblicher Betriebsanlagen; die Veränderung der Höhenlage des Geländes auf einem Grundstück im Bauland sowie im Grünland-Kleingarten, sofern sich diese auf die Berechnung der Höhe von Gebäuden auf diesem Grundstück auswirken kann;
  • die Aufstellung von Windrädern, die keiner elektrizitätsrechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen oder deren Anbringung an Bauwerken;
  • der Abbruch von Bauwerken, die an Bauwerke am Nachbargrundstück angebaut sind, wenn Rechte nach § 6 verletzt werden könnten.

Bei all diesen Vorhaben sind nachstehend erforderliche Unterlagen der Baubehörde vorzulegen:

  • Bauansuchen (1-fach) mit Angabe des gesamten Umfangs der geplanten Maßnahmen unterfertigt vom Bauwerber (z.B. Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage, Carport und Einfriedung)
  • Grundbuchsauszug (1-fach) - höchstens 6 Monate alt
  • Zustimmung des Grundeigentümers (1-fach), oder Zustimmung der Mehrheit nach Anteilen bei Miteigentum, oder vollstreckbare Verpflichtung des Grundeigentümers zur Duldung des Vorhabens
  • Fahr- und Leitungsrecht (1-fach) als Nachweis eines eingetragenen Servituts
  • Einreichpläne (3-fach) unterfertigt vom Bauwerber, den Grundstückseigentümern und dem Planverfasser (Lageplan M=1:250, Grundrisse, Ansichten,Schnitte - alle M=1:100)
  • Nachweis der Planungsbefugnis des Planverfassers (1-fach) - Architekt, Ziviltechniker, planender Baumeister - zulässige Befugnis und aufrechte Befugnis
  • Gebäudedatenblatt (1-fach) bei Neu- und Zubauten (Teil A für jedes Gebäude, Teil B für jede Nutzungseinheit; siehe auch Formular "Gebäudedatenblatt"
  • Energieausweis (3-fach) gemäß OIB-Richtlinie, unterfertigt vom Verfasser, oder Wärmebedarfsberechnung (3-fach) wenn kein Energieausweis erforderlich ist.
  • Betriebskonzept (3-fach) - Bei Bauvorhaben im Grünland erforderlich

Baubehörde

Baubehörde 1. Instanz ist der Bürgermeister, Baubehörde 2. Instanz der Gemeindevorstand.

Für Vorhaben im Zusammenhang mit gewerblichen Betriebsanlagen  ist im Bereich der Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen zuständig.